Detektion von Konventionellen Kampfmittel - Rotterdam

explosieven opsporing

Auftraggeber:    Hafen von Rotterdam 
                           (Gemeinde Rotterdam)
Durchführung:  2015-2016

Um die Lager- und Umschlagskapazität der Kohleterminals zu vergrößern, hat der Hafen Rotterdam beschlossen, einen zusätzlichen Kai zu realisieren. Um den Kai sicher bauen zu können, ist es nötig, dass das Gebiet zunächst auf die Anwesenheit von konventionellen Kampfmitteln untersucht und daraufhin freigegeben wird. Diese Arbeiten werden von BODAC übernommen. Auf Basis der historischen Erkundung wird in dem Gebiet Abwurfmunition in Form von 1000-Pfund-Bomben vermutet. Der verdächtige Bereich wird dabei auf eine Tiefe von 7 Metern unter dem Amsterdamer Pegel (NAP) abgegrenzt, was heißen soll, dass die BODACTiefendetektion bis zu etwa 11 Metern (Tiefe) durchführt wird, wenn man auf Bodenhöhe steht.
Um das Gebiet zu untersuchen und dabei möglichst wenige Erdbauarbeiten vorzunehmen, setzt BODAC das eigene Material ein. BODAC verfügt über ein Tiefenmessungsgestell, das mit der neuesten Technologie ausgestattet ist. Dadurch werden mit Sicherheit alle Objekte lokalisiert, die unter den Untersuchungsauftrag fallen, und der Auftraggeber kann sich sicher sein, dass sich keine Kampfmittel mehr im Untersuchungsgebiet befinden, die ein Risiko für den Bau des neuen Kais darstellen.