Suche nach nicht explodierten Kampfmitteln im neuen Hafen von Zutphen

offshore explosieven opsporing
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Suche nach nicht explodierten Kampfmitteln im neuen Hafen von Zutphen

Klient: Die Behörden von Zutphen

Zeitraum: 2015-2016

BODAC B.V. war auf der Suche nach nicht explodierten Kampfmitteln (UXO) im neu entworfenen Hafen in Zutphen. Die Behörden von Zutphen hatten sich dazu entschieden, einen neuen Hafen auszubaggern. Bevor das Ausbaggern und die Bauarbeiten des neuen Hafens und der Landungsbrücken beginnen konnten, war es notwendig, den Bereich von UXO-Gefahren in Form von 250 Pfund Mehrzweckbomben und größer zu säubern. Dies wurde mit Hilfe von Oberflächenerkennung, in Verbindung mit Tauchvorgängen für tiefere Bereiche, durchgeführt.

Mit computerunterstützter Erkennung wurden Tiefen bis zu 4,50 m – Fläche für 250 Pfund Mehrzweckbomben und größer erreicht – sowie ein Maximum von 2,50 m – Fläche für Artilleriegeschoss basierend auf der größten Kalibermunition. Um eine höhere Messdichte und Sicherheit zu erhalten, maßen wir mit einem Sondenabstand von 33,3 cm. Dadurch erhielten wir eine bessere Einsicht in Gegenstände mit einem geringeren Umfang. Die Messdaten werden digital gespeichert und mit der DGPS-Position der Sonden verbunden. Dies führt zu einem repräsentativeren Bild der möglicherweise vorhandenen CE und der genauen Position im Boden. Alle tieferliegenden Gegenstände im Wasser wurden ausgemacht und durch Taucher entsorgtt; dies war in dieser Umgebung die sicherste und beste Lösung. 

Die Hafenarbeit wurde zufriedenstellend beendet. Berichterstattung, Dokumentation, Untersuchung und Aufräumarbeiten wurden durch DGPS-System und die neusten GIS-Anwendungen erbracht. Wo es nicht möglich ist, vor dem Ausbaggern proaktive Kampfmitteluntersuchungen durchzuführen, kann Bodac erfahrende UXO-Techniker an Bord, an Land oder auf Abruf bereitstellen, die jede Eventualität im Bezug auf Kampfmittel, Bomben oder andere Arten von Munitionen behandeln können.